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21 Mai 2009 Stellen in Barcelona (FSJ | ADiA | EFD)
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Egal ob ihr euch für ein FSJ im Ausland, AdiA oder den EFD interessiert, eine Freiwilligenarbeit in Barcelona klingt erstmal sehr verlockend.
Das liegt einerseits an der Stadt, die von vielen als eine der schönsten der Welt bezeichnet wird, andererseits an der Vielfalt an Kulturen, die hier zusammentreffen.
Wer schon einmal den Film “L’auberge espagnole” gesehen hat, für den ist ein Freiwilligendienst (Egal ob ADiA, Freiwilliges Jahr oder EFD) in Barcelona wohl ein Traum.

Barcelona

Die Hauptstadt Kataloniens und 2 zweitgrößte Stadt Spaniens hat ca. 1.6 Millionen Einwohner. Barcelona liegt am Mittelmeer, südlich der Pyrenäen und Frankreich.
Die Stadt glänzt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen, wie der Sagrada Familia, die unvollendete Kirche Gaudis, die wohl den meisten ein Begriff ist.
Weiterhin prägen viele Feste und gute Stimmung das Stadtbild. Man erlernt Spanisch, aber eben auch Katalanisch, welches hier immer mehr an Bedeutung gewinnt. Für viele wichtig ist auch das Nachtleben in Barcelona, sowie die Nähe zum Meer. Mehr infos zu Barcelona bei Wikipedia

Auf einen Blick Vor und Nachteile eines FSJ , ADiA oder EFD in Barcelona:

Vorteile:
-warmes Klima
-Strand
-Fiestas!!
-Viele Möglichkeiten sich kulturell weiterzubilden
-Spanisch und Katalanisch lernen

Nachteile:
-hohe Mietkosten
-Wer nur aufs Spanisch lernen aus ist, sollte vielleicht lieber Madrid oä. in Betracht ziehen, da das Katalanische doch eher auf den Straßen anzutreffen ist

Einige Tipps:

Wohnung finden in Barcelona

kostenlose Museen in Barcelona

Spanisches Fernsehen mit Untertiteln

Mögliche Stellen:

Wer an einer FSJ/ADIA/EFD Stellen interessiert ist, sollte mal hier recherchieren:

- Kinderladen BCN Kinder

- FUNDACIÓ CATALANA DE L’ESPLAI -Esplai

- Barcelona Voluntaria

Mehr Stellen können gefunden werden indem man nach “Krankenhaus, Schule, Altersheim etc. (ins spanische oder katalanische übersetzt) + Barcelona” sucht bei Google oder ähnlichem. Siehe auch Freiwilligendienst in Spanien

Gerne kann die Kommentarfunktion genutzt werden um auf weitere Stellen für Freiwilligendienste hinzuweisen.

14 Mai 2009 FSJ oder ADiA in Spanien
 |  Category: Einsatzstellen, Jugendherberge Saint Brieuc  | Tags: , , ,  | Comments off

Spanien. Das sonnige Land voller Temperament im Südwesten Europas. Für viele ist es ein Traum dort ihr FSJ bzw. ADiA zu absolvieren. Doch wie kommt man an ein FSJ in Spanien, welche Organisationen muss man anschreiben und wo kann man arbeiten.  Und welche Vorteile bietet Spanien überhaupt als Gastland für euer FSJ / ADiA. Darüber findet ihr hier einige Informationen.

Spanien

Dass Spanien eine geniale Wahl für euer Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland/ ADiA ist, liegt auf der Hand. Vielen ist Spanien als Urlaubsland bekannt, in dem fast immer die Sonne scheint, in dem die Menschen temperamentvoll und heißblütig sind. Ein lockererer Lebensstil und viel Lebensfreude sprechen außerdem für das Land, das den größten Teil der iberischen Halbinsel bedeckt.

Nicht zu vergessen und für viele enorm wichtig ist es, Spanisch zu lernen bzw. seine Spanischkenntnisse zu verbessern. Im Vergleich zu vielen anderen Sprachen fällt Spanisch vielen Menschen recht leicht, auch wenn es gerade in der Anfagsphase sehr schwer ist, die Spanier zu verstehen. Durch den allgegenwärtigen Kontakt mit der Sprache ist garantiert, dass man nach seinem FSJ  bzw anderem Dienst im Ausland Spanisch auf einem hohen bis sehr hohen Niveau sprechen kann.

Wo wir vorhin vom Lebensstil sprachen, darf man natürlich auch nicht die spanischen Delikatessen wie iberischen Schinken, Chorizo und Rotwein vergessen. Eine fremde, aber dennoch noch europäische Kultur erwartet euch, die euch höchstwahrscheinlich in ihren Bann ziehen wird. Ein FSJ in Spanien  oder auch ein ADiA in Spanien ist ein Jahr, was man in seinem Leben nie vergessen wird.

Entsendeorganisationen (Träger)

Wir werden euch hier einige Organisationen bzw. Vereine auflisten, die Freiwillige nach Spanien entsenden und die von de Landesbehörden als Träger anerkannt sind. Meist wird sowohl FSJ als auch ADiA angeboten.

Projekte in Spanien

Es ist aufgrund der Knappheit der Stellen sicherlich klug, sich selbst eine Stelle zu suchen und diese dann über einen Träger anerkennen zu lassen. Sucht einfach in einer Suchmaschine eurer Wahl nach “[Name Spanischer Stadt]  + X”

X kann dann z.B. “Kinderladen”, “deutsche Schule”, “residencia de ancianos” (Altersheim),  albergue juvenil” (Jugendherberge) usw. eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eure Funde müsst ihr dann nur noch anmailen und Fragen, ob sie daran interessiert wären euch gegen ein gewisses Taschengeld als Freiwilligen einzustellen.

12 Okt 2008 Einsatzstelle BCN-Kinder

Seit meinem letzten Eintrag ist nicht viel passiert, darum habe ich mich entschlossen mal etwas mehr über meine Arbeit zu schreiben.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: meine Stelle ist ein Kindergarten namens BCN-Kinder. Es ist aber kein normaler Kindergarten, denn es ist eine Elterninitiative und kein vom Staat finanzierte Einrichtung.
Die wohl wichtigste Eigenschaft von BCN-Kinder ist, dass die Kinder dort zweisprachig aufwachsen. Es gibt eine deutsche Gruppe (mit deutschen Erziehern), eine katalanische Gruppe und eine bilinguale Gruppe mit etwas größeren Kindern. Viele Kinder stammen aus (zumeist deutschen) Einwanderer Familien. Manche  Eltern kommen aus verschiedenen Teilen der Welt, sodass die Kinder durch den Kinderladen 4-5 sprachig aufwachsen (Beispiel: Mutter Französin, Vater Amerikaner, sie leben in Barcelona und das Kind geht in den „Kinderladen“ [wie BCN-Kinder hier häufig genannt wird]. Dann lernt das Kind französisch, englisch, deutsch, katalan und auch spanisch).
Viel basiert hier auf der Mitarbeit der Eltern und auch die Kosten für Erzieher etc. werden allein von den Eltern getragen. Eltern können sich entscheiden, ob sie aktive Mitglieder werden (solche, die Aufgaben übernehmen wie Wäsche waschen oder Handwerker Arbeiten) oder passive (die dann eben mehr zahlen müssen). Wichtig zu sagen ist auch, dass Eltern die teilnehmen keinesfalls besonders wohlhabende Menschen sind, sondern ganz normale Leute.
Finanziell sieht es beim „Kinderladen“ nie rosig aus, deshalb bekommen Freiwillige dort auch kein Gehalt und keine Unterkunft.  Allerdings gibt es jeden Monat 10 Fahrten mit der Metro geschenkt und jeden Arbeitstag gutes Mittagessen. Es besteht nur aus  Bio-Zutaten und in 95% der Fälle schmeckt es wirklich richtig gut – habe hier sogar Tofu und viele Fischgerichte „essen gelernt“, die mir früher überhaupt nicht zugesagt haben.
Die Arbeit – das habe ich schon mehrfach beschrieben, ist sehr angenehm. Die Erzieher sind nett und gut drauf, die Kinder (zumindest in meiner Gruppe) machen kaum Probleme. Natürlich sollte man die Arbeit mit Kindern mögen. In der Eingewöhnungsphase der Kinder ist es etwas anstrengender, da die Kinder da erst lernen müssen, dass Mami und Papi sie etwas alleine lassen und das ist mit viel Schreien und Weinen verbunden. Glücklicherweise gab es bei mir in der Gruppe der „großen“ da keine Probleme. Wenn ihr also auch einen Freiwilligendienst hier leisten möchtet, empfehle ich euch bei BCN-Kinder zu fragen, ob ihr nicht in die bilinguale Gruppe der älteren Kinder gehen könnt ;-).Die Arbeitszeiten für Freiwillige beträgt 5-8 Stunden pro Tag, je nachdem wie viele andere Freiwillige auch gerade dort sind und in welcher Gruppe ihr seid.
Positiv zu vermerken ist auch, dass wir zweimal pro Woche in den Park gehen und dort auch den ganzen Tag bleiben. Da die Kinder dort meist sehr selbstständig spielen, ist es wirklich sehr angenehm an der frischen Luft.
Mehr fällt mir erst einmal nicht mehr ein zu schreiben. Bei Fragen zur Einsatzstelle stehe ich gern zur Verfügung, die Kommentarfunktion ist eingeschaltet!