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21 Dez 2008 Wohnung finden in Barcelona
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Hier ein einige Tipps für euer FSJ (bzw. AdiA etc…) in Barcelona zum Thema Wohnung finden. Dies ist nötig, wenn eure Einsatzstelle euch keine Wohnung bereit stellt, oder ihr mit dieser nicht zufrieden seid und was anderes suchen wollt.

Eins vorneweg: Wohnen in Barcelona ist nicht gerade billig. Eine eigene Wohnung ist wohl für einen Freiwilligen nicht zu bezahlen und darum gibt es nur 2 Alternativen: WG oder Gastfamilie.

Eine WG finden

Wo sucht man jetzt nach einer Wohngemeinschaft? Die beste Lösung ist das Internet. Unter diesen Adressen werdet ihr fündig:

http://www.loquo.com/cs/vivienda/compartir-piso-alq-habitacion/302

Loquo ist das Kleinanzeigenportal von Bcn und wird auch benutzt um Anzeigen für eine WG online zu stellen.

http://www.pisocompartido.com/

Das ist ein Portal direkt zum finden von Wohngemeinschaften. Nicht so gut besucht und daher weniger Anzeigen, aber manchmal findet man auch hier was.

Andere Seiten, die aber meist keine aktuellen Anzeigen haben sind http://www.habitamos.com/ oder andere Anzeigenportale (einfach mal nach piso compartido bei google.es suchen). So findet sich vielleicht auch etwas.

Tipps zu Wohnungswahl

Die Preise schwanken sehr stark. Ein teures Zimmer muss nicht unbedingt das beste sein. Generell gilt, dass Zimmer in den Randbezirken oder angrenzenden Städten (z.B. Bardalona) billiger sind. Ob das wünschenswert ist, muss jeder selbst wissen, Metros fahren nur bis 24 Uhr.

Exterior (Fenster nach draußen) Zimmer sind natürlich teurer und nachts ist es lauter. Dafür ist Licht ein Luxus, den nicht alle Wohnungen Barcelonas zu genüge bieten.

Das wichtigste sind natürlich die Mitbewohner. Deshalb müsst ihr bei Interesse auf jeden Fall ein oder mehrmals die Wohnung besichtigen und die Leute kennenlernen, die in der WG wohnen.

Ein guter Preis für ein Zimmer im Zentrum ist 250€-300€ (wenn möglich mit allen Kosten schon inklusive) für ein interior Zimmer und für ein exterior so um die 350€-400€ pro Monat.

Viel Glück bei der Wohnungssuche!

21 Dez 2008 Weihnachten naht
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Ich werde Weihnachten in Deutschland mit meiner Famile verbringen und daher nicht in Barcelona sein. Bevor ich aber zurückkehre, möchte ich noch einen kleinen Bericht verfassen, da der letzte ja auch schon eine Weile her ist.

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht richtig, was ich schreiben soll. Das Leben ist im Dezember ein bisschen Alltag geworden. Ich gehe arbeiten, was mir nach wie vor großen Spaß macht, habe meinen kleinen Nebenjob und gehe in der Woche 1-2 mal auf Partys. Da letzteres durchaus auch mal an Arbeitstagen vorkommt, sind die darauffolgenden Tage meist etwas härter ;-) Aber man kann durchaus einen Arbeitstag überstehen, wenn man die Nacht zuvor nur 1 Stunde geschlafen hat. Mit dem Kindergarten gab es mehrere kleine Events. So kam am 5.12. der Nikolaus (der 6. war ein Samstag) und am 18.12. Hat der “caga tió” Geschenke gekackt ^^.

Ich habe das Gefühl, dass es wieder ein bisschen wärmer hier in Barcelona geworden ist…oh mein Gott ich rede über das Wetter…wie ihr seht gibt es nichts wirklich neues.

Ach doch: ich habe beschlossen GItarre zu lernen: Ich hab mir eine gebrauchte GItarre für 30€ gekauft über www.loquo.com (kann ich nur empfehlen zum Kaufen von gebrauchten Sachen in Barcelona und ganz Spanien). Derzeit lerne ich Gitarre online.

So jetzt aber genug. Bis zum nächsten Mal!

01 Dez 2008 Schon ein Viertel vorbei
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Man kann es kaum glauben: 3 Monate sind es jetzt schon. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

Da die letzten Tage irgendwie ohne besondere Ereignisse abgelaufen sind, fragt man sich schon, ob man die Zeit hier auch gut nutzt. Vielleicht nützt es, sich mal eine kleine Übersicht zu machen, was man sich vorgenommen hat und was man erreicht hat.

1. Spanisch lernen

Ich bin von Natur aus nie mit mir zufrieden was meine “Leistung” angeht. Aber ich kann auch nicht sagen, dass ich total enttäuscht von mir bin. Im Verstehen bin ich schon recht gut, auch wenn es mir bei verschiedenen Personen (z.B. eine meiner Mitbewohnerin) noch oft schwer fällt und ich nachfragen muss. Jedoch kann ich beispielsweise spanische Filme ohne Untertitel gucken und den Großteil verstehen. Geschriebenes Spanisch verstehe ich sehr gut, da man sich da unbekanntes besser erschließen kann. Beim Sprechen fehlt mir manchmal einfach die richtige Formulierung. Jedoch kann ich nahezu alles zum Ausdruck bringen, was ich möchte. Sogar Katalanisch verstehe ich gelegentlich, vom Sprechen bin ich aber meilenweit entfernt.

2.  Barcelona erkunden

Das Ziel wird leicht zu erreichen. Ich hab schon viel gesehen (auch dank des Besuchs meiner Eltern). Da auch meine Großeltern mal kommen wollen, werde ich wohl an Kultur ziemlich viel mitnehmen. Das Nachtleben von Barcelona habe ich auch ein paar mal schon erlebt, aber da gibt es nie genug zu sehen und zu erleben.

3. Freunde finden

Mit diesem Ziel hinke ich etwas hinterher. Ich kenne Jan und Fabian, die beiden andren Freiwilligen hier in Barcelona, meinen Tandem-Sprachpartner und meine Mitbewohner. Andere Leute, die ich mal getroffen habe, habe ich nicht wieder gesehen, was eigentlich ziemlich schade ist. Aber durch das leben in der WG werde ich wohl häufiger mal neue Leute kennen lernen.

4. Spaß haben und das FSJ zu dem spannendsten Jahr meines Lebens machen

Spaß habe ich auf Arbeit und das Leben in Barcelona gefällt mir. An Spannung fehlts teilweise noch ein wenig, aber ich glaube das wird sich bald ändern. Wichtig ist erstmal, dass ich mich hier wohl fühle und es mit keiner Silbe bereue, das FSJ angetreten zu haben.

Die Zwischenbilaz sieht doch ganz gut aus. Ich denke alles wird besser wenn ich erst mehr Leute kennen gelernt habe. Und damit das klappt werde ich jetzt was essen und mich danach in ein Pub setzen :-)

20 Nov 2008 Umzug!
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Endlich ist es so weit: Ich bin umgezogen. Ich lebe nun in einer WG mit 2 Spanierinnen und einem Franzosen. Die Wohnung ist zwar kleiner al die alte und hat nur ein Bad, aber Sie liegt sehr zentral (Urquinaona) und ich lebe endlich mit Leuten in meinem Alter zusammen.

Der Auszug aus der alten Wohnung verlief zwar nicht schlecht, aber auch nicht optimal. Obwohl ich den letzten Monat voll bezahlt habe, hat meine liebe Vermieterin 25 Euro der Kaution einbehalten. Es war auch ein ziemlich “kaltes” Gefühl beim Abschied und ich muss sagen, dass ich froh bin endlich weg zu sein. Nachdem meine Vermieterin das Sofa, welches einen kleinen Schaden hatte, einfach verschenkt hatte und auch der Fernseher ab und zu gesponnen hatte, war ich erst recht froh weg zu sein.

Hier in der neuen Wohnung gefällt es mir gut. Die Mitbewohner sind klasse und wir kommen gut zusammen aus. Gestern erst waren wir bei Ikea, wo unsere Hauptmieterin ein paar Einrichtungsgegenstände (kleine Schreibtisch, Lampe, Kopfkissen, …) hat springen lassen. Natürlich ist hier alles etwas dreckiger und unaufgeräumter, aber letztendlich wollte ich das ja auch.

Auf Arbeit gibt es nicht so viel Neues. Ich arbeite ja täglich mit 2 Erzieherinnen, die nur als Vertretung da sind. Mit ihnen komme ich sehr gut aus und auch die Kinder akzeptieren sie. Mit einem Kind gibt es noch viele Probleme. Mit seinen 2,5 Jahren und 5 Sprachen, von denen er umgeben ist kann es sich noch überhaupt nicht verständigen. Die Folge ist, dass er andere Kinder und auch uns Erzieher viel schlägt, viel schreit, kratzt, etc. Wenn es zu schlimm wird und wir ihn nicht mir den anderen Kindern lassen können, gehe ich mit ihm jetzt immer eine Runde spazieren, damit er sich beruhigt.

Bis auf die Tatsache, dass ich gerade wieder etwas verschnupft bin, geht es mir sehr gut. Das Ende des dritten Monats wird glaube ich sehr unterhaltsam werden hier in meiner neuen Wohnung!

05 Nov 2008 Kostenlose Museen in Barcelona
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Wer in Barcelona für längere Zeit ist, der kann Kultur auch kostenlos etwas Kultur schnuppern und muss nicht die teilweise überhöhten Preise für Museen bezahlen.

Kostenlosen Eintritt gibt es beispielsweise jeden 1. Sonntag im Monat im MNAC, Museu Nacional d’Art de Catalunya. Es befinden sich auf dem Mont Juic, in der Näher vom Plaza España. Das Angebot lohnt sich wirklich weil man viel dabei spart.

Das gleiche gilt für das Picasso Museum in Born. Auch hier habt ihr alles gratis.

Allerdings muss man dazu sagen, dass es kaum machbar ist beide Museen an einem Tag zu besichtigen, es sei denn man beeilt sich und steht früh auf. Die Öffnungszeiten an Sonntagen ist nämlich nur von 10-14.30 Uhr.

An jedem ersten Samstag im Monat öffnet das ebenfalls sehr sehenswerte Museo Maritim kostenlos. Das Museum befindet sich am Ende der Ramblas, sodass sich der Besuch gut mit einer Besichtigung der Ramblas oder beispielsweise dem Barrio Gotico (Gottisches Viertel) verbinden lässt.

IMMER kostenlosen Eintritt hat das Caixa Forum. Hier wechseln die Ausstellungen, aber es ist immer etwas interessantes dabei. Es ist auch in der Nähe des Plaza Españas.

Weitere Infos bekommt ihr in TuristenInformationen. Lasst euch eine Liste von kostenlosen Museen geben - es gibt mehr als die hier aufgezählten.

05 Nov 2008 Mit Schwung in den neuen Monat

Mein dritter Monat hat begonnen. Vieles hat sich zum Guten gewendet und derzeit kann ich mich hier überhaupt nicht beklagen.

Ich habe die Arbeitsstelle als Babysitter (Canguro) erhalten und arbeite jetzt jede Woche Montags bis abends halb 9. Mit einem Stundenlohn von 10 Euro bin ich ganz zufrieden. Das reicht jedenfalls um sich in Zukunft auch mal mit Freunden in einer Tapas Bar niederzulassen.

Ich war außerdem verschiedene Male abends weg. Einmal bei meinen Mitfreiwilligen hier und einmal bei einer Versammlung der Erzieher. Beides waren unterhaltsame Abende.

Das Highlight war natürlich, dass meine Eltern dieses Wochenende in Barcelona  Urlaub gemacht haben. Ich habe mich natürlich gleich an die Sightseeing Touren angeschlossen und habe viel Kulzur mitgenommen aus den letzten Tagen. Gut gegessen habe ich natürlich auch in dieser Zeit ;-) Aber auch so hat es Spaß gemacht, meine Eltern wieder zu sehen. Auch wenn das Wetter nicht optimal war, war es eine schöne Zeit.

23 Okt 2008 Schlechtes Karma?
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Der 2. Monat ist voll im Gange und es gibt viel zu berichten. Leider ist nur wenig positives dabei…

Der Umzug in die WG hat nicht geklappt, weil jemand vor mir die Kaution bezahlt hat. Man sollte halt doch nicht so lange zögern, wenn man bei einer Wohnung ein gutes Gefühl hat. Bei anderen Anzeigen habe ich beim Anruf immer gesagt bekommen, dass das Zimmer schon besetzt ist. Ein Mal hatte war das aber nicht so und ich konnte mir eine Wohnung anschauen. Als ich 10 Minuten vorher nochmal anrief um mich über die Hausnummer zu vergewissern, bekam ich gesagt, dass das Zimmer jetzt schon vermietet sei (Dabei war der Termin zum Wohnung besichtigen erst einen Tag zuvor ausgemacht worden). Ich werde wohl noch den nächsten Monat hier bleiben müssen…Ich bleibe aber weiterhin dran, mir eine Wohnung bzw. WG hier in Barcelona zu suchen.

Ein weiterer Tiefschlag diesen Monat war, dass meine Freundin Schluss gemacht hat. Es ist etwas mit dem ich rechnen musste, als ich beschlossen habe, das FSJ zu machen. Ich möchte das hier aber nicht weiter beleuchten, weil ich einfach denke, dass es nicht hierher gehört.

Außerdem hat sich eine Erzieherin den Fuß gebrochen und wird erst mal ausfallen. Die andere Erzieherin ist hochschwanger und wird bald aufhören zu arbeiten. Das bedeutet viele Wechsel der Erzieher, was der Gruppe nicht gut wird. Man merkt jetzt schon, dass die Arbeit anstrengender wird, weil ich als einzige „Konstante“ einfach mehr arbeiten muss.

Heute ist mir dann auch noch mein Schutzblech vom Fahrrad geklaut worden.

Das Wetter passt sich diesen Negativen Ereignissen an, es regnet recht viel für Barcelonas Verhältnisse und es wird kühler.

Was ich aber sagen möchte ist, dass mich das alles nicht aus der Bahn wirft. Ich habe einen kleinen Job als Babysitter in Aussicht, für den Ich 40€ pro Woche zusätzlich verdienen könnte. Das „Probesitten“ war recht gut. Ich hoffe sehr, dass es klappen wird. Aber selbst wenn nicht wird das Leben weitergehen, davon lasse ich mir meine Zeit hier nicht vermiesen.

12 Okt 2008 Einsatzstelle BCN-Kinder

Seit meinem letzten Eintrag ist nicht viel passiert, darum habe ich mich entschlossen mal etwas mehr über meine Arbeit zu schreiben.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: meine Stelle ist ein Kindergarten namens BCN-Kinder. Es ist aber kein normaler Kindergarten, denn es ist eine Elterninitiative und kein vom Staat finanzierte Einrichtung.
Die wohl wichtigste Eigenschaft von BCN-Kinder ist, dass die Kinder dort zweisprachig aufwachsen. Es gibt eine deutsche Gruppe (mit deutschen Erziehern), eine katalanische Gruppe und eine bilinguale Gruppe mit etwas größeren Kindern. Viele Kinder stammen aus (zumeist deutschen) Einwanderer Familien. Manche  Eltern kommen aus verschiedenen Teilen der Welt, sodass die Kinder durch den Kinderladen 4-5 sprachig aufwachsen (Beispiel: Mutter Französin, Vater Amerikaner, sie leben in Barcelona und das Kind geht in den „Kinderladen“ [wie BCN-Kinder hier häufig genannt wird]. Dann lernt das Kind französisch, englisch, deutsch, katalan und auch spanisch).
Viel basiert hier auf der Mitarbeit der Eltern und auch die Kosten für Erzieher etc. werden allein von den Eltern getragen. Eltern können sich entscheiden, ob sie aktive Mitglieder werden (solche, die Aufgaben übernehmen wie Wäsche waschen oder Handwerker Arbeiten) oder passive (die dann eben mehr zahlen müssen). Wichtig zu sagen ist auch, dass Eltern die teilnehmen keinesfalls besonders wohlhabende Menschen sind, sondern ganz normale Leute.
Finanziell sieht es beim „Kinderladen“ nie rosig aus, deshalb bekommen Freiwillige dort auch kein Gehalt und keine Unterkunft.  Allerdings gibt es jeden Monat 10 Fahrten mit der Metro geschenkt und jeden Arbeitstag gutes Mittagessen. Es besteht nur aus  Bio-Zutaten und in 95% der Fälle schmeckt es wirklich richtig gut – habe hier sogar Tofu und viele Fischgerichte „essen gelernt“, die mir früher überhaupt nicht zugesagt haben.
Die Arbeit – das habe ich schon mehrfach beschrieben, ist sehr angenehm. Die Erzieher sind nett und gut drauf, die Kinder (zumindest in meiner Gruppe) machen kaum Probleme. Natürlich sollte man die Arbeit mit Kindern mögen. In der Eingewöhnungsphase der Kinder ist es etwas anstrengender, da die Kinder da erst lernen müssen, dass Mami und Papi sie etwas alleine lassen und das ist mit viel Schreien und Weinen verbunden. Glücklicherweise gab es bei mir in der Gruppe der „großen“ da keine Probleme. Wenn ihr also auch einen Freiwilligendienst hier leisten möchtet, empfehle ich euch bei BCN-Kinder zu fragen, ob ihr nicht in die bilinguale Gruppe der älteren Kinder gehen könnt ;-).Die Arbeitszeiten für Freiwillige beträgt 5-8 Stunden pro Tag, je nachdem wie viele andere Freiwillige auch gerade dort sind und in welcher Gruppe ihr seid.
Positiv zu vermerken ist auch, dass wir zweimal pro Woche in den Park gehen und dort auch den ganzen Tag bleiben. Da die Kinder dort meist sehr selbstständig spielen, ist es wirklich sehr angenehm an der frischen Luft.
Mehr fällt mir erst einmal nicht mehr ein zu schreiben. Bei Fragen zur Einsatzstelle stehe ich gern zur Verfügung, die Kommentarfunktion ist eingeschaltet!

09 Okt 2008 Spanisches Fernsehen
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Ich habe einen Tipp für euch bezüglich der Sprache. Dass Spanisches Fernsehen sich sehr gut eignet, das Verstehen der Sprache zu lernen und gleichzeitig Vokabular aufzubauen, ist wohl klar. Aber was das ganze sehr erleichtert sind Untertitel.

Ich habe mitbekommen, dass fast alle Spanischen Fernsehsender, die ich hier bei mir empfange, über den Teletext einen kostenlosen Untertitel Service anbieten. Es ist immer die Seite 888. Ich persönlich finde die Untertitel sehr praktisch, weil man eben auch die Wörter mal sieht (wenn auch nur kurz). So ist es leichter sich neue Vokabeln einzuprägen.

Natürlich ist Fernsehen kein Ersatz für ein Gespräch auf Spanisch. Aber es hat mir hier im ersten Monat doch geholfen mein Spanisch zu verbessern.

Wer jetzt noch nicht im Ausland ist, aber dennoch durch das Fernsehen Spanisch üben möchte, kann auch über das Internet Spanisches Fernsehen empfangen.

09 Okt 2008 Was spricht für eine WG?

Ich muss mich jetzt entscheiden, wo ich den Rest meines Jahres verbringen möchte: Bei meiner “Gastfamilie” oder in einer WG. Um mir darüber klar zu werden, möchte ich hier mal eine Auflistung über Pro und Contra machen, was mir vielleichtg eine Entscheidungshilfe ist.

Pro WG

  • Da die WG aus Spaniern bzw Leuten aus Venezuela besteht, wäre ich viel mehr von der spanischen Sprache umgeben und würde viel mehr lernen
  • Ich wäre unter (fast) gleichaltrigen, mit denen man abends vielleicht auch mal weggehen kann
  • Die WG wäre um die 20€ (im Sommer), bzw um die 35€ (im Winter) billiger.
  • Ich muss wahrscheinlich nicht so viel sauber machen, auch das unentgeltliche Babysitten würde wegfallen
  • Eventuell könnte ich morgens länger schlafen, weil ich nicht von dem kleinen Kind, das hier wohnt, geweckt werden würde

Contra WG

  • Der Weg zur Arbeit würde minimal länger
  • Ich weiß nicht exakt, wie die Leute in der WG sind, ob ich mich mit ihnen verstehen würde
  • Ich müsste meine Wäsche selber waschen
  • Die Wohnung wäre nicht so sauber (was für mich aber nicht wirklich ein Problem ist)
  • Ich wäre nicht mehr so oft allein in der Wohnung (was aber auch gleichzeitig ein Vorteil ist, da Gesellschaft mir sicherlich gut tun würde)
  • Die Kaution wäre 475€

Ich muss gestehen, dass ich gerne in die WG ziehen würde. Ich muss dazu sagen, dass 260€ Miete mit allen Kosten (auch Internet) für die Gegend hier in Barcelona sehr günstig ist. Vielleicht habe ich aber auch negative Aspekte einer WG vergessen? Über Kommentare würde ich mich freuen.

Was ich auf jeden Fall aus dem Aufenthalt in der Gastfamilie hier gelernt habe ist, dass man sich Sachen schriftlich geben sollte. Ein Vertrag hätte vielleicht verhindert, dass meine Vermieterin den Preis so stückchenweise erhöht hat.